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Putzjob gesucht!

Meine Lieben und Guten

Dies ist mein letzter Beitrag in diesem Blog.

Es ist der Augenblick gekommen neue Herausforderungen zu suchen.

Meine kritischen, zugegebenermassen frechen, für manche ungehörigen Äusserungen befassten sich mit einigen Veränderungen in unserer Organisation, welche ich während der Zusammenlegung der Stellen im B37 miterlebte. Eine öffentliche Institution, die den Menschen in Fragen der Ausbildung, Weiterbildung oder auf dem Berufsweg unentgeltlich zugänglich ist, fand und finde ich sehr wichtig und eine sinnvolle Errungenschaft unseres Staates. Bedanken möchte ich mich deshalb bei all jenen, die sich für dieses Ziel einsetzen und auch bei denen, die sich hier in engagierten Kommentaren geäussert haben.

Ich bin weit davon entfernt, mich als unfehlbar zu betrachten, Fehler mache ich, mehr als mir lieb ist. Trotzdem, niemand kann sich selber entschuldigen. Ich möchte aber bei denen um Entschuldigung bitten, die sich durch meinen Blog verletzt fühlen. Ich verfasste meine Beiträge zum Arbeiten im B37 nicht in dieser Absicht. Es tut mir Leid. Izvinite!

Jetzt ist es Zeit, Abschied zu nehmen.
Lebt wohl, doviđenja!

Eure Vera Rollić


Und nun weiter zu den aktuellen Sportergebnissen....

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Lottoglück auf dem Eisberg

Meine Lieben und Guten

Als ich heute zum Putzen zu euch kam, erinnerte mich das silbrige B37 hinter den grünen Blöcken an Dampfer, der auf Eisberge aufgefahren ist. Erst ganz am Schluss, wenn man vor Türe steht, merkt man, dass Bambus-Töpfe Kollision verhindern. Glück gehabt!

Aber wie hat es Eine von Gutemines Leuten letzten Mittwoch gesagt (sie meinte Wettbewerbskäse Staat-privat): „Die Spitze des Eisberges ist noch nicht erreicht!“ Zanimljivo – interessant! Habe immer gemeint, dass Gefährliches bei Eisbergen unter dem Wasser ist. Auch Wissenschaft sieht das so (und Kapitän der Titanic auch). Aber wer auf dem Eisberg tanzt, kann schon mal an den Rand der Palme geraten, jebiga!? Dann wünsch ich also noch petri heil bei der Klettertour. Denkt aber dran, dass wegen Klimaerwärmung das Eis schneller schmilzt als die Aktienkurse steigen. Oder so.


Wisst ihr eigentlich, weshalb ihr jetzt endlich Deckensegel bekommen habt? Das liegt nicht an Schnäuzelchen, auch nicht am Herr des Baues. Nein, das liegt an Alinghi! Man hofft, dass Dynamit, eh, Dynamik von Alinghi mit Segel an Decken auch dem B37 neuen Auftrieb verleiht. Hmmm...also damit Boot nicht sinkt am Eisberg der immer höher wird, ja, da braucht es viel Auftrieb. Gut, habe auch gehört, dass UBS die Segel gesponsert hat. Jedenfalls ich bin nicht dafür verantwortlich, das ist das einzige, was sicher ist. Aber wenn schon Alinghi: Ist ja in GL ganz beliebt so mit Wirtschaft zu kommen, also komme ich mit Ernesto Bertarelli (sieht schon gut aus, nicht? aber zu jung für mich, und hat eh schon andere Frau): Der segelt mit, obwohl er Scheff ist und meint, „Ich muss Crew hautnah erleben. So ist es auch in einer Firma. Man muss erkennen können, ob die Mitarbeiter motiviert sind oder frustriert oder verletzt. Eine gute Führungskraft hat ein Sensorium dafür entwickelt.“ Und: „Führung bedeutet nicht, den Leuten zu sagen, was sie tun sollen.“ Immerhin hat der Mann mit dieser Einstellung ein Milliarden-Unternehmen geführt und einen der wichtigsten Segel-Wettbewerbe gewonnen (und nicht als Kapitän!). Und er hat dabei keinen Eisberg gerammt.

Zu einem anderen Thema: Hat sich ja herumgesprochen, dass Leute im Biz und Bizzeli nicht mehr so gut zu sprechen sind. Einige haben auch schon aufgehängt, andere haben zwar abgehoben, aber dann nichts mehr gehört. Und es gab auch jemand, der hatte, obwohl er nicht berechtigt war, 100 Telefonnummern gespeichert, weil Telefon für ihn Arbeitsgerät ist. Ništa, Nummern wurden alle gelöscht ohne Vorwarnung. Ja, es ist Rede von Telefonapparaten. Dann hat Bizzeli endlich Massnahmen ergriffen, damit das mit der Information von oben nach unten an Basis wieder klappt. Und sie haben neue Telefone installiert. Dobro, dass immer noch anzeigt, wer anruft. Kann man immer noch so tun, als sei man gerade am putzen und höre Telefon nicht.

Vielleicht sollte Fussvolk mal selber nach oben anrufen, mal die Meinung sagen. Wie sagt es Anton Lauber ("Bund" vom 16. Mai 07)? Er ist Scheff von Schurter, einer Firma, die mehrfach für vorbildliche Personalführung ausgezeichnet wurde: „Auch von Mitarbeitern auf unterer Stufe erhalte ich zum Glück regelmässig Kritik.“ Und nicht unbedingt Beratungszahlen sind wichtig, sondern etwas anderes: „Wir führen nicht primär mit Zahlen, sondern mit Wertschätzung. Das bedeutet, dass wir unseren Mitarbeitern helfen, gesund und leistungsfähig zu bleiben.“ Deshalb fehlen auch sehr wenig Mitarbeiter bei Arbeit und die Firma hatte auch sehr gute Resultate in Personalumfrage. Nicht so wie in Biz und Bizzeli... Majestix-Schnäuzelchen meinte ja, Kommunikation sei wichtig, es müsse ja nicht Chinesisch sein. Ganz falsch, meint auch da der Mann aus der Privatwirtschaft: „Wir bieten über den Mittag intern Chinesisch-Unterricht an. 17 Mitarbeiter aus allen Hierarchieebenen sind mit Elan dabei.“ Das wär doch was, mit Schnäuzelchen Chinesisch lernen... würde man ihn dann verstehen? Oder einfach nur merken, dass er inhaltlich nichts zu sagen hat? Gut, auch in Privatwirtschaft wird manchmal gleich wie in GL gearbeitet: „Mir bleiben selten zehn Minuten am Stück zum Nachdenken auf einer Metaebene.“

Wie wichtig Kommunikation ist (dieses Mal ist nicht Werbung gemeint und auch nicht Information), also wie vrlo važno – sauwichtig – das ist, zeigt Resultat aus Gespräch zu Umfrageresultaten zwischen diesem Präsidenten von Verein und Majestix aus Bizzeli. Gute Kommunikation klärt nämlich viele Missverständnisse, hat uns Majestix selber geschrieben, ihr erinnert euch? Weil danach gibt's das nicht mehr, dann ist man einer Meinung. Ihr glaubt nicht? Dann schaut euch mal an, wie Präsident und wie Majestix ihr Treffen unabhängig vom anderen beschreiben:


Präsident: Schnäuzelchen:

In einem anregenden, kritischen und konstruktiven Gespräch konnten wir

über offene Fragen zur kantonalen BSLB, über Sorgen und Befürchtungen der Mitarbeitenden, über Themen und Inhalte der zukünftige Entwicklungen der BSLB, über hemmende und fördernde Rahmenbedingungen in der täglichen Arbeit

diskutieren.

Zustande gekommen ist ein anregendes, kritisches und konstruktives Gespräch

über offene Fragen zur kantonalen BSLB, über Sorgen und Befürchtungen der Mitarbeitenden, über Themen und Inhalte der zukünftigen Entwicklung der BSLB, über hemmende und fördernde Rahmenbedingungen in der täglichen Arbeit.
















Ich finde, Präsident betont Diskussion ein bisschen mehr und auch das "wir"-Gefühl. Und Schnäuzelchen, was ihm passiert ist, aber eher so im Passiv, zar ne – nicht wahr? Oder hab ich's jetzt vertauscht? Hmm, lest am besten selber nochmals nach!

Da ist man nicht erstaunt, wenn Präsident einfach so glaubt, dass Schnäuzelchen auf Biz-Elefanten genau gleich reitet wie auf Biz-Zebras. Bei so viel Übereinstimmung zwischen den Beiden... Gibt es eigentlich in Thun über Biz ein Stockwerk, wo Bizzeli einziehen könnte? Damit Verwalter mal etwas anderes reiten kann als Elefant?

Heute ist mir dann beim Putzen endlich klar geworden, wo eigentlich ein wichtige Ursache für alle Probleme im B37 liegen könnte: Bei so vielen kaputten Türdichtungen, fragt ihr euch da nicht auch, ob Biz und Bizzeli noch ganz dicht sind?

Zum Schluss möchte ich noch Kollegen in 3. Stock zu seinem Lotto-Gewinn gratulieren! Leider war's nicht soo viel, müsst also weiter Uno spielen (aber bitte nur in den Pausen, nicht auf Arbeitszeit!!)

Eure Vera

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"Käse, Käse, Käse!"

rief die Maus, die der Berg gebar.


Meine Lieben und Guten

Was hab ich da aus euren schwarzen Löchern, eh, Papierkörben herausgefischt? So ein komisches Papier zu zukünftigen Trends und Positionierung und 3. Sektor und solchem Zeug. Weshalb habt ihr das in Abfall geworfen? Weshalb nicht auf Altpapier? Taugt nicht mal als Altpapier?

So wie Leggins unter kurzen Röckchen jetzt Mode ist bei jungen Frauen, so ist auch Mode, möglichst mit Marktwirtschaft zu reden, mit Konkurrenz und Globalisierung. Jetzt also auch bei euch! Jebiga!!

Was da GL (Gutemines Leute) auf dieses Papier gebracht haben, das hat schon fast Bizzeli-Niveau. Und haben sicher ähnlich lange daran gearbeitet wie Bizzeli das „aube“ macht. Ihr glaubt es nicht? Findet das Papier gut? Interessant?

Also ich finde Papier sranje. Und das übersetz ich nicht...

Habe zuerst Kaffeesätze am Schluss gelesen. Und mich gefragt: Was arbeitet ihr? Was ist eure Freude, was ist euch wichtig? Steht gar nix von Berufsberatung in Kaffeesätzen. Könnten genau so gut Sätze – eben – von Kaffeehersteller sein.
Nur Kaffeeproduzent hat nicht ein Gesetz, eine Verordnung und eine Direktionsverordnung, die ihm Arbeit ganz genau vorschreibt und Bizzeli, welches ihn überwacht. Und wahrscheinlich auch nicht Wasserkopf, sondern höchstens Wassertopf.

Die ganzen Kaffeesätze sind einfach nur kopiert (geht heute ganz einfach mit kopi+peist), und zwar genau aus Gesetz, Verordnung und Direktionsverordnung. Ihr glaubt nicht? Also, hier Beispiel:


„Das Grundangebot ist uns wichtig und die Qualität dieses Angebotes muss erhalten, überprüft und weiterentwickelt werden. Die Ausrichtung des Grundangebotes orientiert sich an den gesellschaftlichen, arbeitsmarktlichen und demografischen Entwicklungen.“ - Kaffeesatz

„Es bezweckt, ein leistungsfähiges, qualitativ hochstehendes und attraktives ... Beratungsangebot sicherzustellen. Dieses orientiert sich an den Bedürfnissen der Gesellschaft, der Arbeitswelt und der Lernenden.“ - BerG, Art. 1, Pos. 2


Gut, nicht ganz kopiert, aber was ist da die Arbeit der GL? Das Wörtli „wichtig“? Uiiii....

Wenn ihr noch mehr davon sehen wollt, ganz am Schluss der ganze Vergleich. Was ist neu nach dem Vergleich: „wichtig“, „profilieren“ und „vermarkten“ (und Worte „Doppelspurigkeiten vermeiden“ und „Synergien nutzen“, aber die sagen ja nichts).

Aber es stehen auch falsche Dinge drin (sind vielleicht deshalb ein paar von Gutemines Leuten in den Ferien gewesen, weil sie das auch falsch fanden?): „Die Dienstleistungen ... wurden bis anhin durch den Staat finanziert und waren – als Teil des Service Public – für die Nutzer kostenfrei.“ Weshalb Formulierung in Vergangenheit? In welcher Zeit lebt die GL? Gerade in diesem neuen Gesetz steht, dass Grundangebot gebührenfrei ist (Art. 47, Pkt 5: „Das Grundangebot der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung ist gebührenfrei.“) Weiss GL mehr? Gibt's bald neues Gesetz?

Und dann dieses Angstmachen! „In einem härter werdenden Wettbewerbsumfeld...“ oder rein staatliches Biz ist „durch die Konkurrenz anderer Anbieter ernsthaft gefährdet“ und ihr müsst deshalb neu „Kooperation zwischen Markt und Staat“ machen! Hat jemand das mit 3. Sektor verstanden? Bitte nächstes Mal auch Quelle für dieses Dreieck angeben (Maria Anastasiadis: „Letzte Hoffnung Nächstenliebe“, GDI Impuls - Wissensmagazin für Wirtschaft, Gesellschaft, Handel; Herbst 2006 oder direkt hier), dann kann man nachlesen, was eigentlich gemeint war.

Was mich fast am meisten ärgert, ist diese Sprache von Marketing und Management! Oder verstehe ich das einfach nicht richtig?

Kunden-Käse
Immer dieses Getue mit Kunden, da kommt mir in den Sinn: „Kunde ist König!“ Ach ja? Wie ist das denn bei euch:
Viele Kunden sind noch nicht volljährig und kommen nicht freiwillig zu euch: Sie müssen in 8. Klasse kommen oder werden von Eltern angemeldet. Ist so etwas nicht schlecht für die Kundenbindung? Für den Ruf des Unternehmens?
Und wenn sie selber wählen können, dann kommt es trotzdem auf Wohnort an, ob Leute zum Biz-Elefanten oder zum Biz-Zebra gehen dürfen.
Eure Kundschaft nennt sich auch „Bevölkerung“, da ja alle mit Steuern euch bezahlen und nicht nur die Kunden, die zu euch kommen / kommen dürfen / kommen müssen / gebracht werden.
Sind das also normale Kunden oder ist das alles nur Käse?

Konkurrenz-Käse
Konkurrenz-Gerede ist auch ganz wichtig. Nur ist es eigentlich in dieser Logik Biz, das Markt kaputt macht und Konkurrenz verhindert. Weil euer Angebot gratis ist! Aber wo bitte ist dann Konkurrenz? Wer bietet kostenlos Infothek an? Wer kostenlos kurze Gespräche? Beratungen? Hilft beim Berufseinstieg? Geht in Schulen? Da seid ihr konkurrenzlos und ihr seid gut darin!
Aber wenn man fit sein will gegen Konkurrenz, muss man allerdings schnell reagieren können. Am Markt ausrichten, kostengünstig arbeiten, besser sein als die anderen. Und ihr? Seid gebunden durch eine Leistungsvereinbarung mit Bizzeli (BerV Art. 109 a). Müsst für weitere Angebote Bizzelis Segen holen (BerDV Art. 83 e). Ausser ihr macht es wie einige eurer Kolleginnen und Kollegen und arbeitet neben Biz-Job noch selbständig in Beratung.
Und wenn ihr euer Angebot erweitern wollt: Wie geht das, wenn euch Staat eigentlich nur für Grundangebot angestellt hat? In welcher Zeit entwickelt ihr also diese erweiterten Angebote? Wäre es nicht besser, in dieser Zeit Grundangebot weiterzuentwickeln, besser zu machen? Und es lässt sich viel in Grundangebot machen (BerDV Art. 82).

Kommunikations-Käse
Also bei Schnäuzelchen haben wir schon gesehen, wie aus Einbezug Kommunikation wurde und dann nur noch Information. Aber es liegt im Trend zu „kommunizieren“. Bleibt trotzdem Blödsinn, meint ja nur: „Werbung machen“. Was ist denn Werbebudget? Habt ihr eine gute eigene Webseite?
Eine der besten Werbestrategien ist aber, auf Mund-zu-Mund- Propaganda zu setzen. Indem man gut arbeitet. Und diese Werbung ist noch dazu gratis.

Jedenfalls habe ich jetzt genug von Fondü. Brauche nach diesem Käse und dem aufgetischten Kaffeesatz nun dringend einen Šlivovic. Oder vielleicht auch zwei.

Nazdravlje!

Vera



„Das Grundangebot ist uns wichtig und die Qualität dieses Angebotes muss erhalten, überprüft und weiterentwickelt werden. Die Ausrichtung des Grundangebotes orientiert sich an den gesellschaftlichen, arbeitsmarktlichen und demografischen Entwicklungen.“ - Kaffeesatz

„Es bezweckt, ein leistungsfähiges, qualitativ hochstehendes und attraktives ... Beratungsangebot sicherzustellen. Dieses orientiert sich an den Bedürfnissen der Gesellschaft, der Arbeitswelt und der Lernenden.“ - BerG, Art. 1, Pos. 2

„Das erweiterte Angebot steht in einem inhaltlichen Bezug zum Grundangebot, befruchtet dieses und schafft Freiraum für Innovation.“ - Kaffeesatz

„Der Kanton kann mit Pilotversuchen Innovationen zur Entwicklung ... der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung fördern.“ - BerG, Art. 3, Pos 2

„Die Region Bern-Mittelland will sich mit spezifisch entwickelten Angeboten profilieren.“ - Kaffeesatz

Das ist neu!

„Das erweiterte Angebot orientiert sich an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden, dem Bedarf (Auftrag) von öffentlichen und privaten Institutionen, den verfügbaren Drittmitteln und den politischen Trends.“ - Kaffeesatz

„Es kann Angebote enthalten, die im öffentlichen Interesse liegen und kantonal gefördert werden, sowie Angebote für Private oder Institutionen, die nicht öffentlich unterstützt werden und sich nach den Möglichkeiten des Marktes richten.“ - BerV, Art. 112, Pos 2

„Das Angebot der Region wird mit Partnern, Institutionen und Betrieben koordiniert. Bei Neuentwicklungen werden Partnerorganisationen kontaktiert, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden und Synergien zu nutzen.“ - Kaffeesatz

„Sie arbeitet mit den Lehrbetrieben, den Organisationen der Arbeitswelt und mit den Bildungsinstitutionen der Sekundarstufen I und II, der Tertiärstufe und der Weiterbildung zusammen.
Sie stimmt das Leistungsangebot mit den Massnahmen der Arbeitsmarktbehörden ab sowie mit Massnahmen, die von anderen Behörden und Institutionen im Bereich der beruflichen Integration getragen werden.“ - BerV, Art. 107, Pos 2 und 3

„Wir kommunizieren aktiv, um Kundinnen / Kunden, Institutionen und Partnerorganisationen über unser Angebot zu informieren. Geeignete Angebote werden gezielt „vermarktet“, damit wir in der Öffentlichkeit als kompetente Fachstelle wahrgenommen und die Angebote genutzt werden.“ - Kaffeesatz

Und das ist auch neu.

Quellen:
BerG http://www.sta.be.ch/belex/d/4/435_11.html
BerV http://www.sta.be.ch/belex/d/4/435_111.html
BerDV http://www.sta.be.ch/belex/d/4/435_111_1.html

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Kaffeesätze

Heisses aus dem GL (Gutemines Labor):

Der Kaffee ist uns wichtig und die Qualität dieses Kaffees muss erhalten, überprüft und weiterentwickelt werden. Der Geschmack des Kaffees orientiert sich an den gesellschaftlichen, arbeitsmarktlichen und demografischen Entwicklungen.

Die Kaffeemischungen stehen in einem inhaltlichen Bezug zum Kaffee, befruchten diesen und schaffen Freiräume für Innovationen. Die Region Bern-Mittelland will sich mit spezifisch entwickelten Kaffeekreationen profilieren.
Die Kaffeemischungen orientieren sich an den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden, dem Bedarf (Auftrag) von öffentlichen und privaten Institutionen, den verfügbaren Drittmitteln [Zusatzstoffe; Anm. d. Red] und den politischen Trends.

Die Produktepalette der Region wird mit Partnern, Institutionen und Betrieben koordiniert. Bei Neuentwicklungen werden Partnerorganisationen [Fair Trade] kontaktiert, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden und Synergien [vorhandene Kaffeemaschinen] zu nutzen.

Wir kommunizieren aktiv, um Kundinnen / Kunden, Institutionen und Partnerorganisationen über unser Angebot zu informieren. Geeignete Angebote werden gezielt „vermarktet“, damit wir in der Öffentlichkeit als kompetente Kaffeerösterei wahrgenommen und die Angebote genutzt werden.


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Biz-Elefant schlägt seinen Pfleger

"Ein Elefantenpfleger in Pakistan muss von seinem Schützling immer wieder Schläge einstecken. Suzi, eine Elefantendame im Zoo in Lahore, geht bewaffnet mit einem Stock im Rüssel immer wieder auf ihn los. Wie die Zeitung «Daily Times» berichtete, stehen Suzis aggressive Ausfälle in Zusammenhang mit den oft zu spät servierten Mahlzeiten." (Reuters)



Gut, würde Schnäuzelchen nicht als euren Pfleger bezeichnen... Aber denkt trotzdem daran, dass Elefanten hingehen können, wohin sie wollen. Ausser man hält sie in einem Zoo gefangen...oder sollte es am Ende doch Bizzooli heissen?

Morgen guten Morgen dann.

V.

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„Wo wollen wir zusammen hin?“

Meine Lieben und Guten

Es gibt Fragen, die sind gut. Wenn mich zum Beispiel mein Mann fragt: „Wo wollen wir zusammen hin?“ und er meint damit Ferien. Sehr gute Frage, manchmal aber auch schwierige Frage, weil wir nicht genug Geld haben um dorthin zu gehen, wo wir hin wollen.
Ich habe aber gestaunt, zaista – wirklich, als ich heute beim Putzen im vielen Papier neben Kopierer diese Frage gelesen habe. Wollt ihr auch in die Ferien? Zusammen? Gibt es deshalb Vorbesprechung diese Woche, damit ihr Ferienziel festlegen könnt?

Ich glaube das aber nicht. Als ich über die Frage nachdachte, bekam ich nämlich Zweifel. Ganzes Biz, vielleicht sogar mit Bizzeli, in die Ferien? Da stimmt etwas nicht. Also habe ich weiter nachgedacht, was diese Frage meint: „Wo wollen wir zusammen hin?“

Vielleicht ist es ja wie damals, als ich im Krankenhaus mit einem schlimmen Bruch lag. Da kam Krankenschwester zu mir am Morgen und fragte: „Kako smo? - Wie geht es uns?“ Mir ging es am Anfang ganz schlecht, viele Schmerzen. Aber Krankenschwester lächelte, also ging es ihr ganz gut. Deshalb konnte ich die Frage nie beantworten. Ob eure Frage also eher gemeint ist, wie Frage an Patienten von Krankenschwestern? Na, wo wollen wir denn nun zusammen hin, etwa aufs Klo? Oder wieder ins Bett, noch ein bisschen schlafen? Jaa, das tut uns gut...

Im Grammatikkurs habe ich gelernt, dass jeder Satz (auch dumme Frage) braucht ein Subjekt. 'Wir' ist eigentlich ein Subjekt, habe ich gelernt, aber vielleicht ist 'wir' dann hier sogar ein Tier? Ein Elefant? Aber Elefant fragt sich sicher nicht selber: „He, du Elefant! Wo wollen wir zusammen hin?“ Der wäre bös krank, wenn er sich das fragen tut. Ehrlich, nicht?

Einmal habe ich eine ganz interessante Predigt gehört. Bin ja nicht so religiös, aber da hat jemand zuerst ein Lied gesungen, von einem Theo (ich glaub, er meinte damit Gott). Und von 'wir', das waren eben 'Vier', die dann zusammen in eine polnische Stadt fahren (oder war es eine chinesische Stadt?). Und der Prediger hat dann ganz wichtige Frage gestellt, wer denn diese Vier sind. Vielleicht 'vier alle'?
Aber das hilft auch nicht weiter, will ja niemand in Ferien nach Polen, oder? Obwohl, Polen soll schöne Natur haben...


Eigentlich ist eh unwahrscheinlich, dass ihr 'zusammen' fahrt. Wenn ich nur an Personalumfrage denke, uiii, vielleicht macht ihr besser Grüppchen, sage mal, vier Grüppchen (ahh, also doch vier alle....). Was macht ihr aber, wenn das 'wo' an zwei ganz gegenüberliegenden Stränden ist, zum Beispiel Atlantik und anderes Grüppchen will an Ostsee? Und das dritte an die Nordsee und das vierte, ja vielleicht sogar an dalmatische Küste (ich glaub, Gutemine will dorthin). Gibt dann keine Lösung, ausser Scheffs bestimmen, wo Ferien gemacht werden. Übrigens: Ist schon eigenartig, habe nichts mehr gehört zu Umfrageresultaten, zum Beispiel von Gutemine. Macht einfach gute Miene zum bösen Elefanten. Gut, habe gehört, sie wollen neue Umfrage machen, weil die letzten Resultate zu schlecht waren. Oder auch, dass grosser Ärger eigentlich mehr darüber herrscht, dass Resultate von Majestix nicht zuerst an Gutemine gegangen sind, sondern an so einen Präsidenten von einem Verein. Vielleicht hat Gutemine nicht ganz verstanden, wie das neue Hörgerätekonzept – ... izvinite – meine natürlich wie neues Informationskonzept von Majestix funktioniert.

Aber ich verliere roten Faden, oder nicht? Muss man nicht wissen, wo man sich gerade befindet, um sagen zu können, in welche Richtung man weitergehen soll? Aber gerade Umfrageresultate zeigen irgendwie, dass Kompass ganz etwas anderes anzeigt, als die Anführer der Wandergruppe sagen. So geht aber das nicht, da werden sich die Leute verirren!! In Majestix Worten wäre das dann ein Verirrtum.

Ich komme einfach nicht dahinter, was dieser Spruch „Wo wollen wir zusammen hin?“ bedeutet. Es ist wie ein Rätsel, kann es drehen und wenden, aber ich verstehe es nicht.
„Schau dir die Anfangsbuchstaben an!!“ Ich erschrecke, Nataša steht hinter mir, strahlt mich an und legt ihren Zeigefinger nacheinander auf den ersten Buchstaben der Wörter. Und jetzt sehe ich es auch: WWW!!
Aber naravno – natürlich! Die Lösung finde ich im Internet! Ich umarme meinen Goldschatz und mache mich gleich auf die Suche, Google aufrufen, „Wo wollen wir zusammen hin“ eingeben und .... ahh, sieht gut aus, da steht „Lernen wir, die richtigen Fragen zu stellen“, sehr gut, „auf Körpersprache zu achten, Grenzen einzukreisen...“, hmmm, mal schauen.

Nein!! Das kann nicht Antwort auf eure Frage sein: „Extreme Sinnlichkeit – sinnliche Extreme“? To nije moguće – das ist nicht möglich. Ich hoffe für euch....

Also zweiter Treffer: „Partizipativ planen – gemeinsam entscheiden“ Das könnte was sein. Da geht es um Kulturwandel und Kontrast zu bisherigen Kommunikation. Oder: „Da wird Autorität in Frage gestellt, und die Kollegen aus der ‘zweiten Reihe’ bringen plötzlich Argumente vor, die der Präsident lieber nicht hören möchte. “ Kennen die Majestix? Gutemine? Interessant! Und das tönt wirklich nach einem ganz neuen Vorgehen: „Von Anfang an wurde sorgfältig darauf geachtet, dass die neuen Planungsmethoden den ... Partnern nicht übergestülpt wurden, sondern dass Zeit und Raum für die notwendige Überzeugungsarbeit blieben. “ Ganz wichtig dabei scheint ein Moderator zu sein, der sich nicht einmischt. Vielleicht könnte es ja auch eine Moderatorin sein, eine Putzfrau vielleicht? Nein, hab ich nicht Ernst gemeint, keine Angst... „Notorische Selbstdarsteller sind als Moderator daher denkbar ungeeignet.“ Kann also auch niemand der Montenegriner-Scheffs sein.

Nur, statt das Rätsel gelöst zu haben, stehen da noch weitere Fragen:

• Wer sind wir?
• Woher kommen wir?
• Wo befinden wir uns gerade?
• Wo wollen wir zusammen hin?

Und, wisst ihr vielleicht dazu Antworten?

Wenn ich an meine Familie denke, dann fallen mir Antworten ein. Ob aber meine Lieben gleich antworten würden? Ich weiss es nicht. Aber immerhin weiss ich, dass wir im Sommer zusammen in den Süden fahren werden.

Vielleicht treffen wir uns dort....

Eure Vera

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Die Geschichte mit den Zebras und dem Elefanten

Tief im Herzen Afrikas (also nicht bei uns) gab es einmal eine Zebra-Familie. Es waren nur ein paar wenige Tiere, die meistens in Frieden miteinander lebten. Wie es manchmal in Familien so üblich ist, gab es auch ab und zu Streit und die einen Zebras fanden die anderen doof oder bezeichneten sie gar als „kleinkariert“ (eine ganz schlimme Beleidigung unter Zebras!). Aber im Grossen und Ganzen zogen sie tagein und tagaus gemeinsam umher und freuten sich über das schöne Wetter. Manchmal fuhren Touristen in ihren Jeeps vorüber und fotografierten sie, und ein Mann, der die Touristen begleitete, fuchtelte mit einer Peitsche herum und rief ihnen Unverständliches zu, so dass die Zebras irgendwelche Faxen machten und hofften, der Mann sei damit zufrieden.


Wo ist der Elefant? Oder: Ist dies ein buntes Treiben...

Eines Morgens aber, als sich die Sonne über dem weiten Horizont erhob und die Zebra-Herde erwachte, stellten sie mit Entsetzen fest, dass einige von ihnen verschwunden waren. Stattdessen lag dort zwischen den Zebras ein Elefant und schnarchte mit seinem Rüssel. Himmel, war das ein Tumult unter den Gestreiften! Nervös trampelten sie mit ihren Hufen und hielten Ausschau, wo denn ihre Kollegen sein könnten. Doch die blieben verschwunden. An ihrer Stelle lebte von nun an der Elefant unter ihnen. Zusammen mit dem Elefanten tauchte auch der peitschenschwingende Mann wieder auf. Und auch er blieb nun leider bei der eigenartigen Herde. Er kletterte jeden Morgen auf den Rücken des Elefanten, sass ihm im Genick und gab von dort seine noch immer unverständlichen Befehle und gestikulierte herum. Der Elefant liess es geschehen und die Zebras überlegten sich, ob sie den Elefanten mit dem Mann zurücklassen und ihre eigenen Pfade galoppieren sollten. Doch sie fühlten sich mit dem grossen Grauen irgendwie verbunden und blieben bei ihm. Manchmal hatten die Zebras Mitleid mit dem Elefanten, manchmal lachten sie ihn aber auch aus, weil er so langsam war. Doch sie hatten im Geheimen auch ein bisschen Respekt vor ihm, denn er war viel grösser und stärker als sie. Die Touristen kamen sie immer noch besuchen, worüber sich der Mann sehr freute und er begann, von den Touristen Geld zu verlangen, damit sie die Tiere fotografieren durften.

Sonnenbrillen und Fernseher
Einmal, früh am Morgen, verliess der Mann die Herde und kehrte erst spät am Abend wieder. Er trug zwei grosse Kessel mit schwarzer und weisser Farbe mit sich und einen dicken Pinsel. Die Zebras beachteten ihn nicht und legten sich zur Nachtruhe hin, denn sie hatten einen anstrengenden Tag hinter sich mit vielen Touristen. Als die Zebras am nächsten Morgen erwachten, war die Verblüffung gross, stand doch der Elefant in einer schwarz-weiss-gestreiften Bemalung vor ihnen. Einige Zebras wieherten wie wild, andere bekamen es mit der Angst zu tun. Erst da merkten sie, dass auf dem schwarz-weiss-gestreiften Elefanten der Mann thronte und ihnen von oben herab zurief: „Ihr seid alle gleich! Und von heute an benehmt ihr euch auch alle gleich, nämlich wie bemalte Elefanten! Denn das ist ein Befehl von ganz weit oben und ich wurde eingesetzt darüber zu wachen, dass ihr den Befehlen gehorcht! Und wenn ihr brav seid, kaufe ich euch von dem Geld, das die Touristen bezahlen, Sonnenbrillen und einen Fernseher.“

Natürlich war dies alles Blödsinn: Die Zebras kannten sich schon ein ganzes Leben lang und konnten selbst in der grössten Dämmerung an ihren Streifen erkennen, dass sie alle anders waren. Und schon gar nicht waren sie bemalte Elefanten! Und wozu brauchten sie Sonnenbrillen und einen Fernseher? Sie vermuteten, dass der Mann, den sie von jetzt ab nur noch den „Verwalter“ nannten, sie benutzte, um selber all diese modernen Dinge zu kaufen. Denn es war ihnen klar, dass er abhängig war von ihnen und den Touristen und nicht umgekehrt.

Doch wie die Tage und Wochen vergingen, begannen einige Zebras dem Mann zu glauben und forderten nun ihrerseits, dass der Elefant nicht mehr zu Fressen bekam als sie und dass sie ja auch Elefanten seien, irgendwie, und all das, obwohl der Dickhäuter schon längst keine schwarzen und weissen Streifen mehr auf seiner Haut hatte, da mit dem ersten Regen auch klar geworden war, dass der Verwalter die billige, wasserlösliche Farbe eingekauft hatte. Andere Zebras fanden es dumm, so zu tun, als seien sie keine Zebras und sie versuchten den Elefanten und den Verwalter zu vergessen. Dies fiel ihnen auch dadurch leichter, dass der Verwalter vor allem mit dem störrischen Elefanten beschäftigt war. Man munkelte auch, dass er noch andere Tierherden befehligte.

-
Leider habe ich den Schluss der Geschichte vergessen, aber vielleicht kennt sie ja jemand von euch und kann das Ende noch ergänzen?
Herzliche Grüsse aus Afrika (ist schon toll, dass ich im Blog die Einträge schon vorher schreiben kann und sie dann auftauchen, wenn ich weit weg bin....)

Vera

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"Mir weis nid wüsse!"

Meine Lieben und Guten

Hatte diese Nacht wieder einen Albtraum, muss ich euch erzählen:

Wir sind in Flugzeug-Cockpit, schlimmes Wetter, Gewitter. Da sagt der Co-Pilot: "Käptn, wir haben ernste Probleme und die Passagiere werden unruhig!"
Der Pilot antwortet: "Aber weshalb denn? Wir fliegen doch!"
"Aber wir befinden uns im Sturzflug!! Und das Kerosin geht uns aus!"
Pilot überlegt kurz, meint dann: "Solange wir Luft unter den Flügeln haben, sehe ich keinen Grund zur Beunruhigung. Aber ich verstehe, dass ich das den Passagieren besser kommunizieren sollte!"
Darauf der fassungslose Co-Pilot: "Sie beklagen sich auch, dass sie nicht wissen, wohin uns der Flug führt!"
"Na, das ist doch wohl klar!" ist die Antwort.
"Ja, jetzt schon....", murmelt sein Kollege und versucht verzweifelt, das Flugzeug zu retten.
"Es gibt eben auch diese Terroristen, die Flugzeuge entführen. Die jagen den Leuten grosse Angst ein."
"Aber wir sind doch gar nicht entführt worden! Oder sehen Sie jemanden im Cockpit ausser uns Beiden, Sir?" (lustig, 'Sir' heisst bei uns Käse)
Der Pilot steht auf: "Ich geh jetzt mal nach hinten und lobe die Passagiere, wie gut sie fliegen können..."
"Vielleicht sollten sie zuerst Ihre Augenbinde abnehmen, Käse...eh, Sir. Sonst leidet das Vertrauen in Sie", unterbricht ihn der andere.
"...und die Triebwerke machen ihre Arbeit ausgezeichnet. Ich finde, mit der Miesmacherei soll es nun genug sein! Schliesslich ist unser Flug hier sehr gut angelaufen. Man muss einfach die Leute direkter und basisnäher informieren, deshalb geh ich jetzt nach hinten und erzähl denen mal, was Sache ist. Das sind doch alles nur Missverständnisse und Irrtümer, nicht, spanische und chinesische...oder potemkinsche?" Bei diesem Wort kann man ihn kaum verstehen. "Ach, ich weiss doch auch nicht..." Er schwankt zur Türe.
"Okay, Sir, lassen Sie aber besser Ihr halbvolles Glas hier, sonst merken die Leute, dass Sie es immer mehr leeren. Ach ja, Sie dürfen auch nicht überrascht sein, wenn nur noch wenige Passagiere da sind."
"Weshalb denn, wo sind denn die anderen, die mit uns gestartet sind?", dreht sich der Pilot fragend um.
"Die sind in den Frachtraum hinab gestiegen und geben sich als Gepäcksstücke aus, Sir."
"Aber wieso denn?"
"Sie hoffen so den Absturz besser zu überste......ahhh, NEIIIINNNNN - - -

Ich erwachte schweissgebadet.

Man sollte ja dreckige Wäsche nicht in Öffentlichkeit waschen. Was aber, wenn man sonst nirgends Waschmittel bekommt? Oder wenn der Besitzer des Waschküchenschlüssels diesen nicht rausrücken will? Jebiga!

Da gab es doch letztes Jahr diese Umfrage (konnte leider nicht mitmachen, hatte einfach zu viel zu tun). Anfang Jahr erschien dann in so einem Heftli ein Kommentar zu den Resultaten, und zwar unter dem Titel "Das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu leisten."

"...nimmt ab", müsste man vielleicht für Biz und Bizzeli ergänzen (oder stammen die schlechten Zahlen von den anderen Biz?). Und auch die Freude an der Arbeit hat abgenommen, um fast 10 Prozent, aber bleiben wir bei ganzer Kanton: Die Leute, welche Umfrage gemacht haben, waren positiv überrascht, weil "die Resultate der Personalbefragung 2006 fast durchs Band weg besser ausgefallen sind als 2001." Einige Schwarzmahler (Ausdruck kommt von verbotenen Kaffeemaschinen und -mühlen auf Stockwerken) aber ahnten schon, dass das nur halbe Wahrheit für B37 ist. Oder nur Hälfte von Hälfte. Oder sogar noch weniger?

Jetzt wurden mir aus vertraulicher Quelle die Resultate eurer Antworten zugespielt. Uiii!!

Vergleichen wir mal: Die Gesamtzufriedenheit im Kanton ist seit 2001 um 2 Punkte gestiegen. Nicht im Biz und Bizzeli, hier ist sie um 8 Punkte gesunken...olà!
Bei 14 Themen gab es 12 Mal eine Verschlechterung. (Nur bei einem Punkt wurde Verbesserung gesehen und ein anderer ist gleich geblieben).

Das sieht ja dann so aus:

Thema Veränderung in Prozentpunkten seit 2001
Arbeitszufriedenheit -8
Anteil progressiv zufriedene Mitarbeitende -16
Arbeitsinhalt -5
Zusammenarbeit / Klima -5
Partizipation -9
Entlöhnung -6
Information / Kommunikation -5
Sachkompetenz Vorgesetzte -1
MAG -8
Umgang der Vorgesetzten mit Veränderungen -4
Attraktivität Kanton -1

Und nun zu den Verbesserungen:
Flexibilität Arbeitszeit +6


Was mir auch aufgefallen ist, sind so einzelne Fragen: Wichtige Entscheidungen beeinflussen oder reibungslose Abläufe? -10 Punkte (also ich mache verstopfe Abläufe immer frei). Eigenen Standpunkt einbringen, Freude bei der Arbeit? Beide -9 Punkte. Über Ziele / Vorgänge und Entscheidungen von Biz und Bizzeli informiert? Minus 9 / 11 Prozentpunkte.

Gut, Lohn ist ja wirklich zu tief, war mir auch schon vorher klar. Vielleicht wird einfach Geld für Falsches ausgegeben? Miete, Computer...? (Kann es halt nicht beurteilen, da ich nicht-informiert bin.)
Zweckmässiger Einsatz des Geldes? Uiii: -14 Prozentpunkte!! Klar ist das nicht gut für Vertrauen in Leitung: -13 Punkte. Und über meinen NEFfen sprechen wir erst gar nicht. Der ist ja noch so klein. Was ich aber nicht verstehe, dass Eindruck, es sind genügend Mitarbeitende vorhanden, um 13 Punkte zugenommen hat? Liegt das daran, dass man bei manchen nicht so genau weiss, was sie eigentlich so tun?

Immerhin kann man jetzt Arbeitszeit besser einteilen. Hab ich mit meinen Kindern auch gemerkt. Wenn wir schon dabei sind: Nataša hat mal Verbesserungen und Verschlechterungen in Antworten gezählt und meinte dann: "Also wenn jeden Tag eine Frage gestellt würde, ob es besser geht oder schlechter, dann wär's den ganzen Frühling hindurch schlechter. Und auch den ganzen Sommer lang wär's düster. Auch im Herbst würde es nicht besser gehen. Nur im Winter würdet ihr euch ein bisschen besser fühlen."
Finde das kein so gutes Beispiel, habe aber nichts gesagt, denn Nataša glaubt immer noch fest daran, dass der Winter wiederkommt.

Was meint jetzt Schef Majestix dazu? Wär doch noch wichtig, oder nicht?

"Wenn ich ... vergleiche, stelle ich in einigem Übereinstimmendes, im manchem aber auch Abweichendes zur kantonalen Personalbefragung fest", schreibt er da in einem Brief. Ja, man merkt, dass Majestix an der Uni war, hat sofort gemerkt, dass Bezeichnung "durchs Band" gleich ist, nur das Vorzeichen ist anders. Ganz schwierig zu verstehen, ist dann für mich: "Es ist nicht so, dass bei fast allen Themen eine deutliche Verbesserung gegenüber den Ergebnissen der letzten Personalbefragung festgestellt werden könnte, im Gegenteil."

Hö? Šta misli za tim– was bitte meint er damit?

"Nicht so bei fast allen, im Gegenteil"? Ich glaube, das ist halt Statistik korrekt interpretiert, hat er so gelernt im Studium. Und: "festgestellt werden könnte"? Ja, stellt er jetzt fest oder möchte er möglicherweise doch nicht?

Unerwünschte Partizipation...
Schef kommt dann zu den Fakten: "beklagt wird aber der Mangel an Einbezug und Information" (Es werden zwar noch viele andere Dinge beklagt, aber immerhin...) Jetzt müsst ihr genau schauen, was im nächsten Satz mit "Einbezug" passiert: "Die allgemeine Information und Kommunikation in der BSLB schneidet also nicht so gut ab." Und – schwupp! - Einbezug ist weg. Als ich das meinem Mann vorgelesen habe, schmunzelte er und meinte: „Jetzt bekommt ihr sicher neue Hörgeräte!“ So falsch war die Bemerkung gar nicht, doch dazu später.
(Nur nebenbei: Es haben 20 Leute weniger mitgemacht bei der Umfrage als 2001. Es ist aber nicht so, dass fast alle Leute vom Bizzeli nicht hätten mitmachen dürfen, ganz im Gegenteil.)

Aber zuerst: Ich würde mich ja fragen, ob ich meinen Job schlecht gemacht, schlecht geputzt habe, wenn ich solche Rückmeldungen bekomme. Vielleicht würde ich mich aber auch herausreden, sagen, dass es gar nicht so dreckig ist, dass das alles nur "Irrtümer und Missverständnisse" sind, basierend auf Fehl-, Falsch- und Nicht-Information (aus welchem Kommunikationskurs stammt denn dieser budalaštinja – banale Stuss?). Und dass es ein Naturgesetz ist, dass wenn mehr Dreck produziert wird, mehr liegen bleibt, würde ich sagen. Und dass mir unter diesen Rahmenbedingungen (das Wort gefällt mir) das Putzen sehr gut gelungen ist. Und schliesslich würde ich auf die veränderten Organisations- und Führungsformen verweisen, die meine Arbeit behindern, zum Beispiel zwei Schefs, wo's vorher nur einen gab.

...und verordnete Ordnung
Zum Schluss seines Briefes denkt Schnäuzelchen doch an Massnahmen (also nicht für "Einbezug", der wurde ja ersatzlos gestrichen). Also, zuerst was bleibt: "Neben den vorgegebenen Abläufen [entstopft?] über die hierarchischen Stufen [Lift nehmen?]....", blablabla, "...sollte vermehrt auf direktere und basisnähere Art, z. B. im Newsletter informiert werden." Also doch: Hörgeräte!
Sehr schön, Einbezug gestrichen und aus Kommunikation wurde Information (Lehrmittel dazu: "Akademisch in 30 Tagen - Vom Sender zum Empfänger, aber nix zurück"). Also mal abgesehen von den anderen zirka 10 Themenblöcken, wo sich Befindlichkeiten auch verschlechtert haben, ist das eine Lösung? Himmel, man sagt ja, dass Studieren nicht so viel bringt, aber das ist wirklich gar nicht viel!

Der Wille ist aber da, oder etwa doch nicht ganz? "Das Anliegen ist berechtigt [nur eines?], es ist mir ein Bedürfnis, ihm in Zukunft im Rahmen des Möglichen besser entsprechen zu können." Dem Anliegen entsprechen zu können oder gar zu wollen? Hoffe, dass er nicht nur seinen persönlichen Türrahmen meint, sonst fällt er wieder vom Schild...

Der Projektleiter der Personalumfrage kennt andere Mittel, um die Zufriedenheit zu steigern, gerade in zentralen Bereichen wie Arbeitsinhalt, Arbeitsklima und Partizipation: "Mehr Wertschätzung, das offene Ansprechen von Problemen oder das Delegieren von Entscheidkompetenzen." Was man machen kann, wenn das Vertrauen ausgewandert ist, steht nicht.

"Du-u?", fragt da mein Kleinster, "Weiss der überhaupt, wie ein Fussball aussieht oder ist er etwa blind? Weshalb nehmt ihr nicht einfach einen neuen Trainer?"

Aber er stellt die Fragen dem falschen Koffer.

V.
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Ein einig Volk von Blökern - eh, Bloggern

Meine Lieben

Nur kurz, war ja letzthin am anderen Ort putzen (sieht irgendwie besser aus dort, obwohl glaube ich das Gebäude älter). Da treffe ich diesen Mann auf der Treppe, nein, nicht Schnäuzelchen. Der sieht nicht gut aus, so geschafft. Ist halt težka posla - schwere Arbeit, so ein Blog. Gibt viele, die ihren Senf dazu geben wollen. Und kommst erst spät zum Blog schreiben... muss man wirklich schaffen können, nicht nur govoriti - reden.

Immerhin, habe danach (musste seine Kommentare beantworten) ein Foto mit Moriz bekommen.



Vielleicht kann ich Moriz noch mehr helfen. Dann bräuchte ich Job in Bizzeli nicht mehr.
Und würde mitten in der Stadt arbeiten, wäre schön. Und rote Teppiche gefallen mir eh viel besser als graue....

Liebe Grüsse
Vera
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Schnee in Montenegro

Meine Lieben und Guten

Ihr wisst ja vielleicht besser als ich, dass Bizzeli sich gerne mit fremden Federn schmückt. Aber das ist ja immer so, steht ja auch nicht bei Vasella, dass eigentlich wichtig sind die Mitarbeiter. So viel Lohn wie der kriegt, muss der ganze Nacht in Fabrik stehen und alle Tabletten von ganz Europa verpacken.
Ali...aber zurück: Da gibt es auch Troubadix im Bizzeli. Ihr wisst schon, er hält sich für genial...nur die Anderen, na ja, bisschen andere Meinung. Er glaubt zum Beipiel, er habe das beliebte Lied 'berufsberatung.ch' komponiert. Ganz alleine. Und ohne ihn nix mit diesem Lied. Das ist, wie wenn poštanska marka - also Briefmarke, ja mislim, also wie wenn Briefmarke denkt: Ich bin ein Brief!

Die vom Bizzeli, also der Häuptling und seine Träger, die denken eh anders. Und wollen uns ö für ü machen. Oder so. Wollt ihr ein Beispiel? Habe doch letztes Mal über Scharmoffensive (nicht in Fussball, in Biz) geschrieben. Jetzt hängen sie sogar überall Plakate raus und werben für Montenegro:



Das ist fast so schlimm wie in meinem loš san - meinem Alptraum. Bin mir sicher, Bizzeli hat da wieder einen wichtigen Partner gefunden, der die Arbeit macht, vielleicht jemand von SBB...? Das ist aber gar nicht das Wichtigste: Das Bild, da stimmt doch etwas nicht. Seht ihr, was ich meine?

Gut, 5 Top-Angebote sind diese Montenegriner nicht, sind ja nur Drei...na, und Topangebote...weiss nicht. Aber ihr seid auf dem richtigen Weg.
Nichts gefunden? Ich helfe euch, hier Original vor Bizzeli-Kapagne:



Aber jetzt, nicht!?
Ist doch schlimm, das waren in Wahrheit 4 Montenegriner. Pogledai - Schaut hin, da ist noch einer vor der Lötschenlücke (komischer Name, die kennen doch gar kein ö und ü dort unten...aber eben, wollen ö zu ü machen, sag ich doch). Und der grosse Wilde, der ist doch nicht am richtigen Ort, ehrlich gesagt... Macht viel Radau und Angst, aber ist ja nicht echt, ist ja nur Theater.

Irgendwie, mich erinnert das an damals. Da wurden auch schon Leute rausreduschiert. Einfach mal kalt abduschen, das tut immer gut, schon sind die mühsamen Leute weg. Vielleicht noch jemand vor die Nase setzen, den müssen dann alle anschauen, aber eigentlich macht der Vierte dort ganz hinten ja die ganze Arbeit. Tako je to - so ist das.

Und wenn wir schon im Schnee sind: Endlich ist Fernseher im Eingang okai. Können wir endlich Skirennen schauen (bevor dann die blöden Hooligans kommen). Nur: Ist ein bisschen spät jetzt für Skirennen, nicht? Zu spät? Macht nichts, Winter kommt ja sicher wieder...oder vielleicht doch nicht mehr?
Und endlich können wieder alle in Bibliothek Vera lesen...und in Google nach Wahrheit suchen. Oder wenigstens nach Informationen. Das ist doch euer Job, nicht?
Und Vera schaut, wo Sachen verdreht werden, wie eben in der Werbung über Montenegro.

Liebe Grüsse
Eure Vera
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